Sozialformen

Definition: "Sozialformen beschreiben das äußere Zueinander von Lehrer und Schülern bei der Bearbeitung von Lerninhalten. Sie regeln die Beziehungsstruktur in der Klasse durch Vorgabe eines äußeren sozialen Rahmens" (Meyer 1987, S. 138).

Bei den Sozialformen wird unterschieden zwischen der Einzelarbeit, der Partnerarbeit , dem Gruppenunterricht (bzw. Kleingruppenarbeit) und dem Klassenunterricht.

Jede Sozialform hat ihre Vor- und Nachteile. Sozialformen des Unterrichts sind situations- und aufgabenabhängig. Bei der Entscheidung für eine Sozialform gelten folgende Auswahlkriterien (vgl. Köck 2000, S. 244):

  • Die SchülerInnen und deren aktueller Wissensstand
  • Das Lernziel und sein Anspruch verschiedener Verhaltensklassen
  • Der Lerninhalt mit seiner speziellen Problematik
  • Die Medien mit je unterschiedlichem Anspruch an Wahrnehmen, Denken, Handeln und Interagieren der SchülerInnen
  • Unterrichtsökonomie (vertretbares Verhältnis von Aufwand und Effekt)
  • Zitierte Literatur

  • Köck, P. (2000). Handbuch der Schulpädagogik für Studium - Praxis - Prüfung. Donauwörth.
  • Meyer, H. (1987). Unterrichtsmethoden I. Frankfurt a.M.
  • Weiterführende Literatur

  • Aschersleben, K. (1990). Einführung in die Unterrichtsmethodik. Stuttgart
  • Kiper H., Meyer, H. & Topsch, W. (2002). Einführung in die Schulpädagogik. Berlin.
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